Feiertag in gelb-schwarz

Feiertag in gelb-schwarz

Das Spiel zwischen den Liganeulingen Gaal und der KM 2 des SV Raiffeisen Scheifling/St. Lorenzen wird in die Geschichte eingehen. In der ersten Halbzeit ist noch alles auf Schiene für die Heimischen verlaufen, man konnte sich eine grundsätzlich sichere Führung von 5:1 herausschießen. Bernhard Karrer erzielte den „Ehrentreffer“ in der ersten Halbzeit für die Gäste aus Scheifling, das Spiel aber schien entschieden. Nach einer ordentlichen „Kopfwäsche“ von Regenfelder und Hohenbichler in der Pause gab die Jungschar aus Scheifling ein anderes Tempo vor. Robert Trattner schnürte gar einen lupenreinen Hattrick in der zweiten Hälfte, Traumüller Alexander überraschte den Torhüter der Gastgeber mit einem Distanzschuss von der Mittelauflage und Michi Kobald fixierte in der Schlussminute den vielumjubelten, sensationellen 5:6 Auswärtssieg für seine Farben. Wenn man an sich glaubt und den Kopf nicht in den Sand steckt sind sogar solche Husarenstücke möglich, großes Kompliment an die Km 2 des SVS!

Die Km 1 des SVS hatte den Tabellennachbarn aus Krakaudorf zu Gast, ein schweres Spiel wurde prognostiziert. Zucker Raphael musste seine Sperre nach dem Ausschluss in Stadl absitzen, er konnte seinen Farben nur als Zuseher unterstützen. Niko Krumböck bekam von Trainer Offenbacher Patrick, der den verhinderten Miedl Richard vertrat, das Vertrauen ausgesprochen von Beginn an zu spielen. Scheifling tat zu Beginn mehr für die Begegnung, zwingende Tormöglichkeiten boten sich vorerst noch nicht. Ferner Tobias schloss in der 21. Minute einen Angriff der Heimischen zum verdienten 1:0 ab, Krakaudorf hatte in weiterer Folge zwei Mal die Möglichkeit, mehr aus sich bietenden Angriffen zu machen, die blitzschnelle Offensivabteilung der Gäste stellte mehrmals ihre Gefährlichkeit unter Beweis, Goalie Reinmüller musste all sein Können aufbieten, um die Führung zu bewahren. In der 37. Minute rechtfertigte Krumböck seine Aufstellung und markierte die 2:0 Führung für sein Team. Möglicherweise war eine Prise Genugtuung dabei, konnte er gestern doch bestimmt seinen persönlichen Kritikern den Wind aus den Segeln nehmen. Zwei Minuten später erhielt Michael Grogger nach einem Foul im Strafraum den gelben Karton, den fälligen Strafstoß setzten die Gäste in die Wolken. Krakaudorf wollte sich naturgemäß nicht geschlagen geben und erzielte vor dem Seitenwechsel aus einem Eckball, der eigentlich nicht zu geben war, den 1:2 Anschlusstreffer. Ein Freistoß aus 18m ließ die Scheiflinger noch einmal kurz schwitzen, wollte man den Ausgleich vor der Pause doch unbedingt vermeiden, doch auch dieser Ball wurde über die Latte gedreht. Nach dem Seitenwechsel, genauer gesagt in Minute 56, war der Arbeitstag vom Torschützen Niko Krumböck beendet, für ihn kam Roman Sponer in die Begegnung. „Spoony“ hatte kurz darauf die Topmöglichkeit das Match zu entscheiden, machte

grundsätzlich alles richtig aber der Torhüter der Gäste aus dem Krakautal verhinderte mit einem beneidenswerten Reflex die Entscheidung zugunsten der Scheiflinger. Krakaudorf aber präsentierte sich ebenfalls immer gefährlich, die quirrlige Offensivabteilung sorgte ständig für Unruhe. Die Scheiflinger Defensive rund um Daniel Grogger, der eine mehr als starke Performance bot, konnte den Sieg im Endeffekt festhalten, es war aber ein hartes Stück Arbeit, Krakaudorf war der erwartet schwere und unangenehme Gegner, der einige junge Eigengewächsen in seinen Reihen hat und sicherlich noch öfters für Furore sorgen wird. Fussi Simon kam in Minute 66 für den Schützen zum 1:0, Tobias Ferner ins Match und Haselmann Markus löste den wie immer verbissen kämpfenden Markus Panzer in Minute 85 ab.

Gratulation an den SVS, 6 Punkte an einem Nachmittag, ein sehr schöner Erfolg für gelb-schwarz!

Rückwirkend möchte ich noch bitten, Spieler, in diesem Fall leider einen eigenen, nicht vom Publikum aus zu beschimpfen und ihn so aus der Ruhe zu bringen. Es leidet seine Konzentration unter solchen „Untergriffen“ und man schafft es, sein eigenes Team zu schwächen. Eigentlich sollten wir alle gemeinsam unsere Farben unterstützen und nicht dagegen arbeiten und nach dem Spiel fluchtartig den Platz verlassen. Ich glaube, dass du weißt was ich meine, zumal es nicht zum ersten Mal vorgekommen ist.

In diesem Sinne freue ich mich auf ein nächstes Heimspiel, in welchem wir alle unsere Farben zum Erfolg tragen werden.

GsG Andreas P.