In dieser Höhe unnötig….

In dieser Höhe unnötig….

war die 1:6 Niederlage unserer zwischendurch sehr gut mitspielenden Km 2 gegen Zeltweg. Die Burschen um einen außerordentlich vielversprechend agierenden Michael Kobald fanden gleich zu Beginn drei Topchancen vor, von welchen es sich bei zwei Möglichkeiten bestimmt schwerer gestaltete, das Leder nicht im Zeltweger Kasten unterzubringen als einen Treffer zu erzielen. Die Regenfelder – Equipe präsentierte sich sehr bemüht und musste zwischendurch naturgemäß ihrem Erfahrungsmangel Tribut zollen. Zeltweg ging mit zwei annähernd gleich durchgeführten Offensivaktionen mit 0:2 in Führung, durch einen Elfmeter konnten sie eine 0:3 Führung herstellen. Die Jungfohlen der Scheiflinger gaben aber nie auf, Sturm, Ischowitsch, Zechner, Neuböck, Hohenbichler, etc versuchten immer wieder, spielerische Akzente zu setzen und selbst zum Erfolg zu kommen. Michael Kobald hatte nicht nur am Anfang Pech, er scheiterte nach einem läuferischen Kraftakt auch in der zweiten Hälfte einmal am Aluminium.  Dem Alter entsprechende Unkonzentriertheiten ermöglichten den Zeltwegern weitere 3 Treffer, den Scheiflingern gelang aber durch Rafael Sackl in der Schlussminute der mehr als verdiente Ehrentreffer. In dieser Mannschaft steckt Potenzial, man muss nur die Geduld aufbringen, die Jungs immer weiter in den „Männerfußball“ einzubinden, dann wird sich der Erfolg bald einstellen. Verstecken brauchen sich die Jungs für die Leistung bestimmt nicht, das Glück wird mit zunehmendem Alter und der Erfahrung immer öfter erzwungen werden.

 

Einen unerwarteten 0:2 Rückstand……

musste unsere Km 1 gegen Spielberg egalisieren. Nach einem eher zaghaften Attackieren in der Innenverteidigung stellten die Gäste aus Spielberg in Minute 20 auf 0:1, Scheifling war zu diesem Zeitpunkt noch nicht in der Begegnung angekommen. Tockner Daniel holte sich relativ früh und auch etwas überzogen eine Verwarnung ab, aber man brachte sich selbst in der Anfangsphase mehrmals unnötig  in die Enge. Als dann Spielberg in der 31 Minute nach einem neuerlichen, ungewohnten Abwehrfehler auf 0:2 erhöhte wusste man, dass der „Hut“ brennt. Kapitän Manuel „Bluff“ Hansmann musste in der 31. Minute verletzt vom Feld, für ihn kam Raphael Zucker in die Begegnung. Zucker war es dann auch, der mit einem sehr überlegt erzielten Treffer den wichtigen Anschluss vor dem Seitenwechsel herstellte. Niko Krumböck erhielt in der 47. Minute die gelbe Karte, er zeigte sich abermals sehr bemüht, seinen Farben zu helfen. Angetrieben von einem unermüdlich rackernden Markus Panzer nahmen die heimischen die Begegnung nun in die Hand. Der eingewechselte Zucker sorgte in der Offensive für gehörig frischen Wind, setzte auch nach seinem Treffer noch einige, vielversprechende Akzente. Der Referee machte es den Scheiflingern nicht immer leicht, übersah er doch glatt zwei Handelfmeter, worauf die Kappe von Coach Richard Miedl einen Wurf auf den Rasen hinnehmen musste, bitter für die Kopfbedeckung, gut für das Überruckventil vom Coach, nicht zufriedenstellend für den Schiedsrichter, der ihn postwendend ermahnte.  Ferner Tobias begann seinen Arbeitstag in der 54. Minute, er wurde für Robert Trattner in die Begegnung gebracht. Ferner versuchte ebenfalls sogleich, mit seiner enormen Schnelligkeit Dampf in Richtung Spielberger Tor zu entwickeln. Mit dem technisch sehr versierten Routinier Daniel Panzer wurden nach und nach Aktionen kreiert, der Ausgleich war eine Frage der Zeit, die Abwehr wirkte in Hälfte zwei etwas gefestigter, die Gegentreffer schienen vergessen zu sein. Manuel Reiner stellte seine Torgefährlichkeit in Minute 55 unter Beweis und setzte den Ball zum vielumjubelten und verdienten Ausgleich in die Maschen. Sofort setzten die Gelb-schwarzen nach und wollten die 3 Punkte, Scheifling war Herr am Platz. Zucker Raphael und Markus Panzer wurden vom nicht immer ganz präsenten Referee in der 62. Minute verwarnt, kann man auch drüber diskutieren, ist aber bereits passiert. In der 80. Minute zirkelte dann Raphael Zucker einen Freistoß auf den sich anbietenden Markus Panzer, der das Leder mit dem Rücken zum Tor stehend per Hinterkopf in die Maschen verlängert, ein von beiden Akteuren sehr stark gemachter Siegestreffer. Haselmann „Mexx“ Markus löste in der 87. Minute Niko Krumböck ab. Die Scheiflinger haben nach Unkonzentriertheiten zu Beginn den Karren wieder selbst aus dem Dreck gezogen und die Partie gedreht, das spricht für die Mannschaft, die diese Begegnung im Endeffekt verdient gewonnen hat.