Unkonzentriertheiten bei Standarts…………….

 …….waren dafür verantwortlich, dass unsere wacker kämpfende SG U16 nichts Zählbares gegen die Jugend des KSV erreichen konnte, was man sich durchaus verdient hätte. Nachdem der KSV von Beginn an Ambitionen zeigte spielerisch zu überzeugen und den Ball zu halten, verlagerte sich die Scheifling/Unzmarkt-Equipe auf das Kontern, was relativ rasch Früchte trug. Kapfenberg wusste sich am „Sechzehner“ nur mit einem Foul gegen die durchbrechenden Düsi-Mannen zu helfen, Panzer „Roberto Carlos“ David nahm die Einladung gerne an und unterzog das Tornetz einer harten Prüfung, die das 1:0 für die Heimischen bedeutete. Pirker Jakob, der „Panther“ vom Scheiflinger Bahnhof hielt seine Jungs mit einer sehenswerten Parade im Spiel. Reiner Harald, nach dem Schützen zum 1:0 der nächste „Puchfelder“ staubte wenig später zur doch nicht vorhersehbaren 2:0 -Führung ab. Pirker sorgte vor dem Pausenpfiff mit einer weiteren Parade dafür, dass man ohne Gegentreffer den Seitenwechsel vollziehen konnte. Den Kräfteverschleiß gegen einen spielerisch überlegenen Gegner sollte man aber im Laufe der zweiten Halbzeit des Öfteren merken. Da man neben der physischen nun auch phasenweise eine psychische Müdigkeit bei der SG feststellen konnte, erspielte sich der KSV mehrere nennenswerte Möglichkeiten. Nachdem Markus „Lenzbauer“ Wagner, Julijan Grgic, Pirker Jakob und Co um einen Vorvertrag beim Betonring Oberes Murtal spielten, ergaben sich noch vereinzelt Kontermöglichkeiten, die körperliche Überlegenheit der Kapfenberger Defensive ließ die teilweise einfach noch zu junge Offensivabteilung der Hausherren eher selten passieren, ein junger Kobald war zum Beispiel körperlich noch nicht in der Lage, älteren, stämmigeren Verteidigern den Angstschweiß von der Stirn zu locken, aber auch das wird sich ändern, in diesem Alter kann in einem Jahr viel geschehen. „Lenzi“ konnte einen Sturmtank der Gäste nur regelwidrig stoppen, der fällige Elfer wurde zum Ausgleich verwertet. Ein weiteres unnötiges, durch den Druck aber erzwungenes Foul am Sechzehner brachte den Kapfenbergern den nächsten Standart ein, welcher wiederum äußerst effizient zum 2:3 verwertet wurde. So sehr sich Götzinger, Reif, Kobald, Wagner etc. auch gegen die Niederlage stemmten, ein Stellungsfehler, resultierend bestimmt auch durch die Erschöpftheit, brachte nach einem Eckball die Entscheidung zum 2:4. Obwohl der Gegner spielbestimmend war waren es doch Kleinigkeiten, mit denen sich die SG die Chancen auf eine Überraschung selbst stahl. Kompliment trotzdem, die Burschen haben sehr beherzt gekämpft, weiter so! Danke „Hirschi“ fürs Pfeifen!

 

GsG Andreas P.!