Fehleranfällig…….

präsentierte sich der SV Scheifling beim Derby in Krakaudorf und musste eine mehr als unnötige Niederlage einstecken.

Es war bestimmt kein Fußball-Leckerbissen der den Fans bei diesem Bezirksderby geboten wurde, dennoch sah man viele Tore und einen Sieger, der weniger individuelle Fehler machte und in den richtigen Momenten seine Zähne zeigte. Keines der beiden Teams hätte sich das Prädikat „Bessere Mannschaft“ verdient, aber die Gastgeber erzielten die nötigen Tore, um die Tabellensituation der Gäste zu verschärfen. Scheifling fand durch Eugen Christoph, der eine Hereingabe mit dem Hinterkopf knapp an der Stange „vorbeischerzelte“ eine gute Möglichkeit vor, endlich wieder einmal in Führung zu gehen, was bestimmt Balsam auf die Seelen der Gäste gewesen wäre.

Die Krakaudorfer präsentierten sich effizienter und nützten ein mehr als unglückliches und zaghaftes Abwehrverhalten der Scheiflinger zur Führung. Mit dem aufziehenden Nebel wurden die Gäste gefährlicher und Daniel Panzer war es wieder einmal, der seine Farben wieder ins Spiel brachte und den Ausgleich erzielte.50% des Treffers konnte man dem Kapitän der Scheiflinger, Hansmann Manuel zuschreiben, denn seine Vorarbeit konnte man als gelungen vermerken.  Im Spielaufbau offenbarten sich beim SVS immer wieder Mängel, sodass man einige vielversprechende Bälle den Gastgebern überließ, was die Abwehr um Eugen, Ebner, Grogger und Co immer wieder unnötig in Bedrängnis brachte.

Goalie Sitzmann kam etwas ungestüm aus seinem Kasten und hatte Glück, dass die Pfeife des Referees stumm blieb, denn eine Elfmeterpfiff wäre durchaus im Rahmen des Möglichen gewesen. Aus einem Fehler beim Herausspielen resultierte die neuerliche Führung der Gäste, man hätte zwischendurch eventuell eher das Glück in hohen Bällen nach vorne suchen sollen, was die Attraktivität der Begegnung zwar bestimmt nicht gesteigert, aber die Chancen der Gastgeber erhöht hätten, Zählbares aus dem schönen Krakautal mitzunehmen. So fing man sich vor dem Seitenwechsel noch das 3:1, nachdem man zuvor durch Raphael Zucker und Kobald Michael Möglichkeiten vorgefunden hatte, den Ausgleich zu erzielen. Nach dem Seitenwechsel drückten zuerst die Gäste aufs Tempo, Krakaudorf blieb in den Kontern brandgefährlich. Ein typischer „DP17“ brachte den Anschlußtreffer für Scheifling, man war wieder im Spiel. Nach diesem Treffer ging man teilweise stümperhaft mit seinen Möglichkeiten um, denn man hätte mehrmals die Gelegenheit vorgefunden, den Ausgleich zu erzielen. Hansmann Manuel fühlte sich auf der Außenbahn sichtlich wohler als im Zentrum, Raphael Sackl tauschte in der Endphase mit Routinier Christoph Eugen die Position, man wollte alles nach vorne werfen.

Rumpold Stefan musste nach einem Luftkampf mit einem Gastgeber mit einer ordentlichen Platzwunde ins Spital, die nächste schwere Verletzung im Lager der Scheiflinger, eine bittere Phase! Scheifling konnte nicht mehr entsprechend zulegen und ihre Möglichkeiten nicht nützen bzw. fertigspielen, so nützte Krakaudorf am Ende einen missglückten Abschlag der Gäste, um zum 4:2 zu vollenden.

Aus Scheiflinger Sicht war diese Niederlage vermeidbar, wenngleich die Krakaudorfer die Mängel im Spiel der Gäste gut genützt haben, das steht außer Frage. Scheifling wird zulegen müssen, denn die Tabellensituation hat sich dramatisch zugespitzt, da bedarf es keiner weiteren Diskussion. Die momentane Platzierung ist nicht zufriedenstellend und eines SVS 1946 nicht würdig, da müssen wir uns alle einig sein. Jeder muss sich der Situation bewusst sein und mithelfen, gemeinsam den Weg aus dieser sportlich schwierigen Situation zu finden!