Rückschlag

Grundsätzlich sollte man nach den letzten beiden Spielen mit einer geschwellten Brust in die Begegnung gegen den Titelaspiranten aus Spielberg gehen, leider hat man in dieser Partie aber einen Dämpfer erlitten.

Offenbacher und Haid mussten eine Hiobsbotschaft von einer weiteren Verletzung, diesmal vom Abwehrrecken Ebner Jürgen, wegstecken und die Defensive neuerlich umstellen. Als IV bot man die Brüder Grogger auf, flankiert von Karrer Bernhard und Sturm Florian. Panzer M., Hansmann M., Haselmann M. und Fussi Simon bildeten das Mittelfeld, das 4-4-2 wurde mit Kobald Michael und Panzer Daniel komplettiert.

Anfangs entwickelte sich eine Begegnung auf Augenhöhe in welcher Panzer Daniel für die Heimischen und Sunitsch für die Gäste als Unruheherde in den gegnerischen Strafräumen fungierten. Sunitsch war es dann auch, der ein Kapitalblackout der Scheiflinger Defensive nutzte und aus spitzem Winkel zum 0:1 „einrollte.“ Diese Einladung nimmt man gerne an, die Gesichtsfarbe der Betreuer des SVS veränderte sich binnen Sekunden, wieder ein Geschenk verteilt! Panzer Daniel tankte sich in weiterer Folge halbrechts durch,doch anstatt den Erfolg im kurzen Eck zu suchen spielte er uneigennützig auf Kobald auf, leider etwas unpräzise, sodass dieser das Leder nicht zum Ausgleich im Spielberger Kasten versenken konnte.

Nach dem Seitenwechsel präsentierte sich die Gästeelf gefährlicher in der Vorwärtsbegegnung, man konnte ein Übergewicht im Mittelfeld herstellen. Nachdem Sunitsch in Hälfte 1 noch an Aluminium gescheitert war, erzielte Köck in Minute 59 das 0:2, etwas vehementer hätte man durchaus verteidigen können. Die kalte Dusche folgte 4 Minuten später, als Sunitsch zum 0:3 einnetzte, die Schlacht schien geschlagen. Panzer D. hätte mit etwas mehr Glück seine Farben noch einmal heranbringen können, doch die besseren Schußstiefel hatte an diesem Spieltag eindeutig Sunitsch an, der in der 81. Minute staubtrocken auf 0:4 erhöhte. Scheifling ließ in der Schlussphase ein energisches Aufbäumen vermissen, man gab sich nach dem 0:3 bereits seinem Schicksal hin. Das 0:5 in Minute 88 von Buzhala war zwar naturgemäß nicht mehr spielentscheidend, aber durchaus ebenfalls vermeidbar.

Will man am Sonntag im „6- Punkte- Match“ gegen St. Georgen Zählbares erreichen, wird man ein anderes Gesicht zeigen müssen. Es hatte teilweise den Anschein, als wären manche Spieler mental schon beim Maxlaun gewesen, andere Spieler wiederum erkannten Schwächen bei Mitspielern und hatten das Gefühl, sich solidarisch anpassen zu müssen. Männer am Sonntag zählt es, nur wenn sich jeder für jeden den H…… aufreißt und die Schwächen von Kollegen mit der eigenen Kraft ausmerzt wird man erfolgreich sein……Maxlaun ist vorbei!

 

GsG!