Offensiv zu wenig

Während man es geschafft hat, sich in der Defensive weitestgehend zu
stabilisieren hat in Stadl/Mur offensiv die Durchschlagskraft gefehlt. Simon
Fussi ist auf der rechten Seite in der Abwehrkette aufgeboten worden,
Grogger Daniel hat man ins Abwehrzentrum neben Ebner Jürgen
zurückgezogen. Michael Kobald hat als Speerspitze agiert, am rechten
Flügel hat der 15-jährige Panzer David Kilometer gesammelt und links der
Doppeltorschütze vom Spielberg Match, Reiner Manuel. Vor der
Abwehrkette ist es die Aufgabe der „Doppel 6“ Haselmann Markus und
Prechtl Marc gewesen, für Sicherheit zu sorgen und einen Spielaufbau
seitens der Gäste aus Scheifling zu ermöglichen. Den kreativen Part als
„10er“ oder „falscher 9er“, zwischendurch teilweise auch als „8er“ hat
Markus Panzer inne gehabt. Langmeier Wolfgang ist die linke Abwehrseite
zugeteilt worden, der ebenfalls 15-jährige Pirker Jakob hat die
ansprechende Aufgabe erhalten, seinen SVS 1946 als Tormann zu
vertreten. Während man sich im Spielaufbau zu Beginn ein leichtes
Übergewicht erarbeitet hat ist leider nicht viel zählbares aus Scheiflinger
Sicht herausgekommen, Stadl hätte aber einiges zugelassen. Von den drei
ansprechbaren Möglichkeiten aus Sicht der Scheiflinger ist ein „100er“
dabei gewesen, Michi Kobald ist aber an Sitzmann Luki im Kasten der
Stadler gescheitert. Der bemühte Reiner Manuel hat wie auch Panzer
Markus und Panzer David immer versucht, Wind ins Offensivspiel der
Scheiflinger zu bringen, Schüsse auf das Gehäuse der Gastgeber sind aber
kurioserweise Mangelware geblieben. In den Standards haben wir uns
leider erschreckend harmlos präsentiert, hier gilt es den Hebel anzusetzen,
denn wenn man Eckbälle und Freistöße im 16er – Bereich derart ungenützt
verstreichen lässt macht man sich das Leben selbst sehr schwer. Im Spiel
in Stadl wären genügend Standards gewesen, um den einen oder anderen
zu nützen. Stadl hat offensiv vorerst eigentlich noch weniger gezeigt als
Scheifling, ist aber gegen Ende der 1. Halbzeit aktiver geworden. Nach
dem Pausenpfiff haben die Stadler die Gunst der Sekunde genützt und
durch Dröscher das 1:0 markiert, die einzige gute Möglichkeit der
Gastgeber aber sehr effizient genützt, das muss man anerkennen. Leider
hat dieser Treffer gereicht, denn Scheifling hat sich zwar bis zum Ende der
Begegnung bemüht, an der Strafraumgrenze ist aber meistens Schluss
gewesen, Schüsse auf das Gehäuse und fertig gespielte Aktionen sind
leider Mangelware gewesen, die mangelhafte Ausnützung der Standards
hat ebenfalls das Ihre dazu beigetragen, dass man einem sicher nicht in
Überform agierenden SC Stadl keine Punkte hat entwenden können. Es gilt
nun, diese beiden Wochen bis zum Schöder – Match zu nützen, denn wo
der Hund begraben liegt hat man denke ich doch erkannt. Kämpferisch
kann man den Jungs keinen Vorwurf machen, aber Punkte gibt es dafür
leider keine. Gute Besserung an „Pistolero DP9“, wir hoffen natürlich auf
eine baldige Rückkehr auf den grünen Rasen, der die Welt bedeutet.
GsG. A.P.!